gyokuro

Features im Detail

Sechs Dinge, die gyokuro gut kann — hier ausführlich statt in einem Satz.

Issues & Pull Requests

Erstellen, kommentieren, labeln, mergen — der komplette Workflow, ohne Laptop.

Titel, Beschreibungen und Details tippst du direkt an und änderst sie an Ort und Stelle — ohne separaten Bearbeiten-Modus. Labels legst du unterwegs neu an, Meilensteine und Zuständigkeiten änderst du im selben Zug. Wischgesten schließen, öffnen oder weisen Issues zu, ohne die Detailansicht.

Bei Pull Requests hast du die volle Kontrolle: Basis-Branch, Meilenstein und Reviewer ändern, Reviews einreichen, Kommentare an einzelne Zeilen im Diff heften und den Branch mit einem Tipp aktualisieren. Der Merge-Status steht gut sichtbar oben, Diffs zeigt das iPad nebeneinander.

Kommentare lassen sich bearbeiten, löschen und mit Emoji-Reaktionen versehen; die Aktivitäts-Chronik zeigt, was im Verlauf eines Issues passiert ist. Mehrere Issues kannst du zu einem zusammenführen — Anhänge inklusive — oder in einem Rutsch in mehrere Repositories kopieren.

Actions & Runner

Workflow-Läufe verfolgen, Logs lesen, fehlgeschlagene Runs direkt neu starten.

Laufende und vergangene Workflow-Läufe siehst du samt Status und Dauer. Die Logs kommen farbig und live herein, sodass du einem Build zusehen kannst, statt hinterher zu rätseln. Fehlgeschlagene Runs startest du direkt neu, Workflows lassen sich auch von Hand auslösen und laufende Läufe abbrechen.

Auch die Runner selbst verwaltest du aus der App heraus: neue registrieren, bestehende pausieren oder entfernen. Wer seine CI im Homelab betreibt, muss dafür nicht mehr an den Rechner.

Voraussetzung ist, dass Actions auf dem Server und im jeweiligen Repository aktiviert sind — ist das nicht der Fall, bleibt der Bereich schlicht leer.

Code lesen & bearbeiten

Volltext-Suche im Quellcode, Dateien direkt bearbeiten und committen.

Die Code-Suche durchsucht den Quellcode über alle Repositories hinweg — praktisch, wenn du unterwegs nur schnell wissen willst, wo eine Funktion eigentlich herkommt.

Dateien lassen sich direkt in der App bearbeiten: mit Syntax-Highlighting, automatischer Einrückung und Commit ohne Umweg. Neue Dateien anlegen und löschen gehört dazu. Markdown wird dabei so gerendert, wie es gemeint ist — READMEs, Alert-Callouts, abhakbare Aufgabenlisten und Code mit Highlighting.

Releases siehst du nicht nur an, sondern legst sie an, bearbeitest sie und lädst Dateien als Assets hoch oder entfernst sie wieder.

Benachrichtigungen

Push über deinen eigenen ntfy- oder Gotify-Server — self-hosted bis zum Schluss.

Für Push-Nachrichten nutzt gyokuro deine eigene ntfy- oder Gotify-Instanz. Es gibt keinen Umweg über einen fremden Dienst — die Benachrichtigung nimmt denselben Weg wie der Rest deiner Infrastruktur.

Was dich erreicht, filterst du pro Repository und pro Typ. So bekommst du Mentions aus dem Hauptprojekt sofort, während ein Archiv-Repository stumm bleibt. Ein App-Badge zeigt die Zahl ungelesener Mitteilungen.

Zusätzlich gibt es lokale Benachrichtigungen ganz ohne Server sowie einen optionalen Wochenbericht: die letzten sieben Tage mit Aktivitäten, Issues, Pull Requests, Codezeilen und den aktivsten Repositories.

Fürs Homelab gebaut

Beliebig viele Server — auch mit eigenen Zertifikaten, Proxy oder internen Adressen.

gyokuro geht davon aus, dass dein Server nicht in einem Rechenzentrum mit perfektem Zertifikat steht. Selbstsignierte Zertifikate werden sicher angeheftet statt blind akzeptiert, dazu kommen mTLS, HTTP- und SOCKS-Proxys, eigene HTTP-Header und Basic Auth.

Du kannst beliebig viele Gitea- und Forgejo-Instanzen parallel hinterlegen und zwischen ihnen wechseln. Server, die API-Zugriffe nur mit Anmeldung erlauben, funktionieren ebenso.

Hakt die Anmeldung trotzdem, hilft das Live-Log beim Verbinden: Es protokolliert jeden Schritt der Prüfung, sodass du sofort siehst, ob es an der Adresse, am Zertifikat oder am Token liegt.

Deine Daten bleiben deine

Direkte Verbindung zu deinem Server. Keine Cloud, kein Tracking, keine Konten.

gyokuro spricht ausschließlich mit den Servern, die du selbst einträgst. Es gibt keinen Zwischendienst, kein Benutzerkonto und keine Registrierung.

Zugriffstokens liegen ausschließlich im iOS-Schlüsselbund auf deinem Gerät. Seit Version 2.3 stellt gyokuro zusätzlich sicher, dass ein Token nicht versehentlich an fremde Hosts geschickt wird — etwa wenn ein Repository auf externe Inhalte verweist.

Analyse-, Tracking- und Werbedienste sind nicht eingebaut, Absturzberichte gehen nicht an Dritte.

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